1.7 Zusätzliche Kritik der relativistischen Kinematik

Beginnen wir mit allgemeinen Bemerkungen. Die Gruppeneigenschaften mathematischer Gleichungen sowie die Transformationen mit mathematischen Symbolen haben gar keinen Bezug auf irgendwelche physische Prinzipien oder Postulate, das heißt, die Gruppeneigenschaften können ohne zusätzliche physische Hypothesen gefunden werden. Zum Beispiel, die Lorentztransformationen, die die Gruppeneigenschaften der Maxwellgleichungen in der Leere widerspiegeln (oder der klassischen Wellengleichung, darunter in Akustik), sind mit dem in der SRT eingeführten Postulat der Beständigkeit der Lichtgeschwindigkeit oder mit dem Prinzip der Relativität ganz und gar nicht verbunden.

Die Relativitätstheorie ist tatsächlich "eine Scheintheorie": was wir im Experiment sehen, wenn die Gesetze der elektromagnetischen Wechselwirkungen (Verabsolutierung von elektromagnetischen Erscheinungen) zu seiner Grundlage (mit Verallgemeinerung auf die Eigenschaften des Raumes und der Zeit) gemacht werden. Analog kann man die Frage darüber stellen, wie die Erscheinungen aussehen, die mit Hilfe des Schalls u.a. beobachtet werden. Selbstverständlich verändert die Zeitlichkeit der Übertragungsgeschwindigkeit dieser oder jener Wechselwirkungen die Erscheinungen, die mit Hilfe dieser Wechselwirkungen beobachtet werden.

Aber es stört nicht, die einheitlichen Extrapolationen für die Anpassung an Raum und Zeit (an die absoluten klassischen physischen Begriffe) für die einheitliche Beschreibung der Welt zu machen, die von keinen allgemeinen Hypothesen beschränkt ist. Der Newtonsche Raum verfügt über eine wichtige Eigenschaft: Systeme mit kleineren Dimensionen können über ähnliche Eigenschaften verfügen. Zum Beispiel kann der Vektor nicht nur im Raum, sondern auch auf der Geraden und auf der Ebene eingeführt werden. In der Relativitätstheorie verfügen die Raumgrößen über die vektoriellen Eigenschaften (nur 4-Vektoren) nicht, das heißt, es gibt keinen ununterbrochenen Grenzübergang zu klassischen Größen ("fast Vektor" $ \rightarrow$ Vektor).

Als nächste Bemerkung beschreiben wir das Paradoxon der "Nichtlokalität". Es sei bemerkt, dass alle Formeln der SRT lokal sind, das heißt, sie hängen von der Vorgeschichte der Bewegung nicht ab. Es soll sich das System S' mit der Geschwindigkeit $ {\bf v}$ bezüglich des Systems $ S$ bewegen. In der Mitte $ O$ löst sich das Aufblitzen zum Zeitpunkt des Zusammenfallens mit dem Mittelpunkt O' aus. Es soll die Wellenfront in der Zeit $ t$ im System $ S$ den Punkt $ A$, und im System S' entsprechend den Punkt A' (Abb. 1.24) erreichen.

Abbildung 1.24: Paradoxon der Nichtlokalität.
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Geben wir dem Empfänger des Signals im System $ S$, der sich im Punkt $ A_1=A'$ befindet, impulsartig die Geschwindigkeit $ {\bf v}$. Es ergibt sich, dass sich die Wellenfront sofort in den Punkt A' verlagert hat (wir sind doch jetzt im System S'). Und wo befand sich die Wellenfront in einem und demselben Zeitpunkt? Hat sich die Zeit in $ A_1=A'$ geändert? Und wenn wir den Empfänger in $ A_1$ nach einem Augenblick anhalten werden? Wird die Zeit wiederhergestellt und die Wellenfront in $ A$ wieder zurückkehren? Und wird der Beobachter vergessen, dass er das Aufblitzen sah? Soll man sich dann schneller bewegen, um die Zukunft zu sehen? Es erklärt nichts, dass sich der Beobachter in $ A_1$ nicht die ganze Zeit mit dem System S' bewog, da sich in A' ein anderer Beobachter befinden kann, der sich die ganze Zeit gemeinsam mit dem System S' bewegte. Es ergibt sich, dass einer von ihnen das Ereignis sehen wird, und der zweite nicht? Die Objektivität der Wissenschaft geht verloren.

Man kann es durch folgende Hilfsbemerkung ergänzen. Ob sich das Wellenpaket (Licht) im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit bewegt? Wenn ja, so können wir es in abgesonderte Impulse mit Hilfe von Stroboskop nicht teilen: infolge der Längenverkürzung soll die Länge jedes Impulses und die Länge jedes Abstandes zwischen ihnen Null gleichen (was der Erfahrung widerspricht). Wenn die Umfänge der erhaltenen Impulse (Signale) und der Abstände im ruhenden System (laboratorischen) für endlich gehalten werden, sollen die Impulse und die Abstände im eigenen Bezugssystem des Wellenpaketes unendlich sein (wie soll man dann den Impuls und den Abstand gegenüberstellen, wo er fehlt?). Dem Wesen nach ist die Frage darüber, ob das Licht und der Raum zwischen den Impulsen material sind?

Machen wir jetzt eine Bemerkung bezüglich der Veränderung der Richtung der sichtbaren Teilchenbewegung oder der sichtbaren Richtung des Empfanges des Wellensignals (denken wir, zum Beispiel, an die Aberration) beim Übergang in das sich bewegende Abzählsystem. In der SRT wird diese elementare klassische Tatsache als die Wendung der ganzen Wellenfront auf einen Winkel dargestellt. Dabei entspricht die Wellenfront den Punkten der Lichtsphäre für einen Zeitpunkt. Erinnern wir Sie daran, dass in der SRT die Wellenfront zu einem und demselben Zeitpunkt für bewegte Bezugssysteme unterschiedlich ist ( nämlich infolge der Veränderung des Zeitlaufs). Jedoch geht die Vorgeschichte der Bewegung des registrierenden Gerätes in keine Formel der SRT ein. Das Photon, das im Raum zwischen der Quelle und dem Empfänger fliegt, ist kausal mit der Bewegung des Empfängers oder der Quelle in diesem Zeitpunkt auf keine Weise verbunden. Die Wechselwirkung des registrierenden Gerätes mit dem Photon geschieht nur unmittelbar zum Zeitpunkt der Signalaufnahme. Es besteht kein Unterschied, ob der Empfänger die ganze Zeit gewisse Geschwindigkeit $ {\bf v}$ und sich im gegebenen Punkt des Raumes zum Zeitpunkt der Signalaufnahme erwiesen hat, oder er im gegebenen Punkt des Raumes "stand", und ein Augenblick vor dem Erhalten des Signals dieselbe Geschwindigkeit $ {\bf v}$ erwarb (das Ergebnis der Wechselwirkung mit dem Photon wird in beiden Fällen identisch sein). Auf solche Weise ist es für die Tatsache des Signalerhaltens nur von Bedeutung, ob das Photon zur gegebenen Stelle des Raumes gekommen ist. Es ist auch offenbar, dass die Geschwindigkeit an der gegebenen Stelle des Raumes die Tatsache der Ankunft des Signals nicht ändern wird (nur seine Frequenz laut Dopplereffekt). Wenn die Tatsache abhängig wäre, was die Substitution der Größen in die Dopplerformel in einem der Systeme dann bedeuten würde? Folglich kann keine reale Wendung der ganzen Wellenfront sein (die die Tatsache der Signalankunft ausdrückte). Es ist eine lokale (im gegebenen Punkt) mathematische (differentiale) Methode der Beschreibung der beobachteten Richtung des Signalerhaltens. Es ist einfach zu verstehen, wenn die Analogie mit den allgemein bekannten Naturerscheinungen - Regen oder Schnee verwendet wird (Abb. 1.25).

Abbildung 1.25: Veränderung der Richtung der wahrgenommenen Bewegung.
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Wenn Sie beim windstillen Wetter streng nach oben auf die Wolke schauen, aus der es zu regnen beginnt, so werden Sie das Fallen von Tropfen auf Sie genau oben sehen (Richtung des Erhaltens "des Signals"). Wenn Sie doch laufen (denken Sie an eine Autofahrt m Schneetag), so wird die Richtung der Ankunft der Tropfen (die Richtung des Erhaltens "des Signals") weit vorne in Richtung der Bewegung sein und mit der realen Wolke nicht übereinstimmen kann. Jedoch hat die horizontale Regenfront entweder die Erde erreicht (Tatsache des Erhaltens "des Signals") oder nicht, und von Ihrer Bewegung in diesem Punkt der Erdoberfläche hängt diese Tatsache nicht ab (s. Abb. 1.25).

Betrachten wir jetzt einige spekulative Konstruktionen der SRT. So ist die Betrachtung der unendlichen Systeme, zum Beispiel, des Leiters mit Strom bei "der Erklärung" der Erscheinung von zusätzlicher räumlicher Ladung (Spiel auf Unendlichkeiten) in der STR nicht real. In der Wirklichkeit kann der Leiter nur geschlossen (endlich) sein. In diesem Fall ist die Erklärung nicht nur methodisch kompliziert, sondern auch widersprüchlich ist. Betrachten wir einen quadratischen stromdurchflossenen Rahmen, zum Beispiel, überleitfähigen. Die Größe der Ladung jedes Elektrons und des Ions ist invariant, die Gesamtmenge der Teilchen ist auch unveränderlich. Wie kann sich dann die Dichte der Ladungen ändern? Betrachten wir eine Bewegung der Elektronen vom Standpunkt "des Systems des Ionengitters" (Abb. 1.26).

Abbildung 1.26: Paradoxon des stromdurchflossenen Rahmens.
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Laut der SRT soll sich "der elektronische Rahmen" in den Ausmaßen (Längenverkürzung wegen der Bewegung der Elektronen auf jedem geradlinigen Abschnitt) verkleinern. Es scheint, "der elektronische Rahmen" würde infolge der Symmetrie der Aufgabe nach innen "des Ionenrahmens" eingehen. Dann hätten wir unweit des Leiters ein seltsamerweise nicht symmetrisches Feld (des Dipoltyps). Außerdem könnten sie sich bei der großen Geschwindigkeit der Elektronen mit den Ionen auf verschiedenen Seiten vom Beobachter erweisen. Es ist ganz unverständlich, wie solcher Übergang durch den Beobachter (senkrecht zur Bewegung der Teilchen!) geschehen könnte? nd dank welchen Kräften würden sich die geladenen Elektronen(auch die Ionen) im Strom zusammenhalten und in verschiedene Seiten nicht auseinanderfliegen? Selbst wenn man für eine Seite des Quadrates die anpassende Unbestimmtheit der SRT benutzt (an welchem Ende geschieht die Verkürzung?), so bleiben alle Fragen für andere Seiten des Quadrats.

Das System der Stunden und der Lineale der SRT ist theoretisch spekulativ und praktisch unbequem, weil sie vermutet, dass alle Informationen gesammelt und einst später analysiert werden (interpretiert!). Die Eindeutigkeit der Wechselwirkung der klassischen von Newton und relativistischen von Lorentz Koordinaten bedeutet die automatische Widerspruchslosigkeit der letzten nicht (in diesem - physischen - Sinn besteht der Unterschied der Physik von der Mathematik). Zum Beispiel, anstelle der Lichtgeschwindigkeit könnte man in allen Formeln der SRT die Schallgeschwindigkeit in der Luft verwenden und die Bewegungen auf der Erde in ruhender Luft mit Vorschallgeschwindigkeiten betrachten. Jedoch wäre die Widersprüchlichkeit ähnlicher Transformationen (für Zeit) im Versuch sofort aufgedeckt. Es demonstriert die Gefahr der formell-mathematischen Analogien für Physik.

Die Fehlerhaftigkeit der relativistischen Idee von der Zeitdilatation ist offensichtlich, die Formel enthält doch nur das Quadrat der relativen Geschwindigkeit (der Effekt hängt von der Richtung der Geschwindigkeit nicht ab). Nehmen wir 4 identische Objekte. Es soll sich das zweite Objekt bezüglich des ersten mit bestimmter Geschwindigkeit $ {\bf v}_{12}$ bewegen, dann ist seine Zeit bezüglich der Zeit des ersten Objektes abgebremst. Sie sagen, es sei der objektive Effekt (wir werden Sie an die Bedeutung des Wortes "objektiv" erinnern: der Effekt, der von der Anwesenheit und den Eigenschaften des Beobachters nicht abhängt, der mit dem untersuchten Objekt nicht zusammenwirkt)? Es soll sich das dritte Objekt bezüglich des zweiten in einer willkürlichen Richtung mit einer willkürlichen Geschwindigkeit $ {\bf v}_{23}$ bewegen, ähnlich ist seine Zeit bezüglich der Zeit des zweiten Objektes dilatiert. Wieder der objektive Effekt? Nehmen wir das vierte Objekt und unterbringen es im ruhenden Zustand neben dem ersten Objekt. Wir werden sogar nicht streiten, mit welcher Geschwindigkeit sich das vierte Objekt bezüglich des dritten bewegt, wichtig ist nur, dass diese Geschwindigkeit im allgemeinen Fall keine Nullgeschwindigkeit ist. Es bedeutet, dass wir wieder eine "objektiv relativistische" Zeitdilatation des vierten Objektes bezüglich der Zeit des dritten Objektes haben. So $ dt_1>dt_2>dt_3>dt_4$. Doch $ dt_1=dt_4$, weil das vierte und das erste Objekt gegenseitig ruhen! Solcher Unsinn ergab sich aus dem fanatischen Glauben an die Einzigkeit und Unfehlbarkeit der Einstein-Methode der paarweisen Synchronisation. Die Objektivität schwimmt unter den Füßen weg, und es bleibt entweder der relativistische Effekt des Anscheines oder reine Berechnungskombinationen ("schwimmende Zeitzonen") übrig. Kein Hauch von der deklarierten Größe?

Machen wir jetzt einige Bemerkungen allgemeinen Charakters. Die ganze Kinematik der SRT folgt aus der Invarianz des Intervalls $ c^2t^2-r^2=constant$. Jedoch sehen wir, dass dieser Ausdruck für den leeren Raum aufgezeichnet ist.

Im Medium ist die Lichtgeschwindigkeit unbeständig, kann anisotrop sein, nicht mit jeder Frequenz kann sich das Licht im gegebenen konkreten Medium ausbreiten (denken wir an Dämpfung, Absorption, Reflexion, Zerstreuung zurück). In keinem Teil der Physik werden die Eigenschaften der Erscheinungen in der Leere auf die Erscheinungen in anderen Medien automatisch übertragen (zum Beispiel, in Flüssigkeiten hydrodynamische und andere Eigenschaften; in festen Körpern elastische, elektrische und andere Eigenschaften), das heißt, sie werden durch die Eigenschaften des leeren Raumes nicht determiniert. Und nur die SRT beansprucht das ähnliche allgemeine "Klonen" der Eigenschaften.

Eigentlich sind die Eigenschaften des Lichtes, innerlich widersprüchlich und beiderseitig ausschließend, in der SRT einfach postuliert. Deshalb ist die Behauptung von Fock [37] nicht rechtmäßig, dass das Licht eine einfachere Erscheinung als das Lineal ist. Man braucht die Rolle der Lichtsignale nicht zu preisen und alles, was wir mit Hilfe des Lichts "erträumen", als richtig annehmen, sonst sollte man den Teelöffel im Glas Wasser als gebrochen wahrnehmen (dass es nicht so ist, ist es leicht durch direkte Koordinatenmessungen aller "Ausgangspunkte" des Löffels zu Flüssigkeitsgrenzen im Raum geometrisch festzustellen). Die klassische Zeit (oder die Zeit, die von der unendlich entfernten Quelle auf der Mittelsenkrechte zur Bewegungslinie determiniert wird) verfügt über einen wichtigen Vorteil: wir wissen im voraus, dass sie überall identisch ist, und man braucht keine Berechnungen und Überlegungen zu machen, die die Vorgeschichte des Prozesses oder die Eigenschaften des Raumes berühren. In der Tat verwendet die SRT als eines der Etalons die Lichtgeschwindigkeit. Erinnern wir uns daran, dass es zwei Etalons in der klassischen Kinematik gibt: der Länge und der Zeit ("formulieren" wir offensichtliche "Gesetze der Beständigkeit von Etalons": die Länge von 1 Meter ist beständig, und einem Meter eben gleich, die Dauer des Etalons von 1 Sekunde ist beständig und einer Sekunde gleich. Und mit dem "Großen Gesetz der Beständigkeit von Etalons" sind uns die Ohren vollgeblasen. Da die Einführung des Etalons eine Bestimmung ist, unterliegen seine Eigenschaften keiner Besprechung [19]. Im Ergebnis hört alles in der SRT auf, was mit Lichtfortpflanzung verbunden ist, Versuchsprärogativ zu sein. Und da alle Berechnungen in der SRT nur für Ereignisse Aufblitzen - geschrieben sind, erweist sich die SRT logisch inkonsequent (geschweige denn, dass "die Nutzung" der Eigenschaften des Lichtes im Vakuum auf alle anderen "Nichtvakuumerscheinungen" unbegründet verbreitet ist).

Im Buch von Feynman [35] spricht man mit Sarkasmus über Philosophen und Abhängigkeit der Ergebnisse vom Bezugssystem, aber es wird nicht betont, dass Gegenstände reale objektive Charakteristiken ungeachtet jedes "Anscheines" haben. Als ob kann, z.B., der Mensch aus großer Entfernung so groß wie Ameise aussehen, aber es bedeutet nicht, dass er wirklich kleiner wurde (es ist üblich, alle Geräte eben für objektive Charakteristiken zu eichen). Die Überlegung über der Relativität aller Größen scheint glaubwürdig zu sein, aber (!) sobald die Zeit in der SRT relativ und die Geschwindigkeit der Wechselwirkung endlich wurde, ist der Begriff der relativen Größe für der getrennten Objekte unbestimmt geworden (hängt vom Weg der Verbindung ab, kausal nicht verbunden, hängt vom Beobachtungssystem usw. ab). Die Bestimmung aller Größen bezüglich "der fernen Sterne" ist sinnlos, da wir "die niemals existierende Realität" sehen. Zum Beispiel war die Alpha Centauri an dieser Stelle und mit diesen Eigenschaften vor 4 Jahren, andere Sterne waren von solche Dutzende und Hunderte von Jahren so, und die entfernten Galaxien vor Milliarden von Jahren, d.h., das Signal wurde von einer Quelle geschickt, als der Beobachter noch nicht existierte, und empfangen, wenn diese Quelle vielleicht nicht mehr existiert. In Bezug auf was soll man dann die Größen bestimmen? Klar, dass die relativen Größen nur in Bezug auf die lokalen Charakteristiken des Raumes bestimmt werden können (der einzige augenblickliche kausale Zusammenhang).

Eine wichtige Bemerkung betrifft den Begriff der Relativität, der sogar in die Bezeichnung der SRT eingegangen ist. Trotz den Ideen von Galilei über die Isoliertheit des Systems verwirklicht sich der Austausch von Lichtimpulsen zwischen den Systemen in der SRT. Der Begriff der Relativität ist in der SRT bis zum Unsinn geführt und hat den physischen Sinn verloren: tatsächlich wird ein System mit einigen Objekten (in der Regel, mit zwei) ausgesondert und das ganze übrige reale Universum fortgeschafft. Wenn es in der SRT möglich ist, ähnliche Abstraktion zu postulieren, desto mehr kann man die Unabhängigkeit der Prozesse innerhalb des gewählten Systems von der Geschwindigkeit der Bewegung des Systems bezüglich der im Universum übriggebliebenen "Leere" einfach postulieren. Sogar ungeachtet solches Abstrahierens erscheinen "reale" relative Größen für Körper ( $ {\bf r}_{ij}, {\bf v}_{ij}$ usw.) jedenfalls nicht. Wirklich wird die Gegenreaktion des Körpers i auf den Versuch, seinen Zustand zu ändern, durch lokale Charakteristiken bestimmt: vom Zustand des Körpers i und der Felder im gegebenen Punkt des Raumes. Aber die sich mit dem Körper i ereignete Veränderungen werden auf den anderen Körper $ j$ erst in einigen Zeiträumen $ \Delta t_j$ auswirken. Auf solche Weise sollen sich alle Veränderungen der Größen bezüglich der lokalen Stelle (oder der lokalen Charakteristiken) bestimmt werden. Und das sind eben Zeichen des absoluten Raumes von Newton. Die Frage darüber, ob eine gewählte Richtung und ein gewählter Anfang des Abzählens (bewegt oder ruhend) in diesem absoluten Raum existieren, ist eine ganz andere Frage. In abstrakten (Modell-) Theorien kann die postuliert werden, zum Beispiel, aus Gründen der Bequemlichkeit der Theorie, und für unser einziges reales Universum soll es sich experimentell entscheiden. Der Begriff der absoluten Zeit in der klassischen Newtonschen Physik war auch äußerst deutlich. Die Zeit soll gleichmäßig und unabhängig von beliebigen im System beobachtenden Erscheinungen sein. Gerade über solche Eigenschaft verfügt die Zeit, die mit der unendlich entfernten periodischen Quelle auf der Mittelsenkrechte synchronisiert werden kann. (Dagegen ist die Zeit in der SRT keine unabhängige Größe: es ist mit dem Bewegungszustand des Systems $ {\bf v}$ und mit den Koordinaten, zum Beispiel, durch das Verhältnis $ c^2t^2-r^2=constant$ verbunden.) Für den gleichmäßigen Zeitlauf ist die Auswahl des Anfanges des Zeitabzählens willkürlich. Für die einheitliche Beschreibung von Erscheinungen und die Vergleichbarkeit von Ergebnissen sollen die Maßstäbe (die Maßeinheiten) für alle Systeme identisch sein. Die Gleichmäßigkeit des Zeitlaufs sichert automatisch die größte Einfachheit der Beschreibung von Erscheinungen und für den Basisbegriff der Zeit ermöglicht es, seine Musterbestimmung einzuführen.

Machen wir noch einige methodische Bemerkungen. Eigentlich setzt in der SRT-Methode des Vergleiches von Erscheinungen in zwei verschiedenen Inertialsystemen voraus, dass beide Systeme unendlich lange existierten. Jedoch waren Inertialsysteme immer an konkrete Körper "angebunden" und existierten erst die endliche Zeit. Dann erfordert die Frage in jedem konkreten Fall des Studiums: ob schon die Vorgeschichte der Herausbildung dieser Systeme (ihre Wirkung) "weggewischt" ist?

Vollkommen nicht adäquat der Wirklichkeit sind die Euklid-Analogien mit den Abbildungen im Buch [33]. Die Projektion ist nur eine abstrakte Form der Beschreibung, der Gegenstand selbst ändert sich bei Wendungen nicht. In der SRT hingegen verändern sich die Charakteristiken des Objektes (sogar eines entfernten) im Nu bei der Veränderung der Bewegung des Beobachters (!).

Der Grenzübergang von den Lorentztransformationen zu den Umgestaltungen von Galilei(für die Zeit $ t=t'+vx'/c^2$) zeigt, dass die Newtonsche Mechanik nicht einfach die Grenze kleiner Geschwindigkeiten $ \beta=v/c\ll 1$ ist. Es ist eine andere Voraussetzung erforderlich: $ c\rightarrow\infty$. Aber dann gibt es für viele Größen in der SRT keinen Grenzübergang zu den klassischen Größen (s. unten, sowie [50]). Doch in der klassischen Physik $ c\ne\infty$: ihre endliche Bedeutung wurde noch im 17 Jahrhundert bestimmt!

Die Eigenschaft der maximalen Homogenität der Raumzeit kann entweder als Attribut des idealen mathematischen Raumes und der Zeit von Newton (faktisch als "Überbau von oben") oder des Modellraumes sein (zum Beispiel, mit den in Entfernung nicht zusammenwirkenden Massenpunkten). Der Versuch, sich auf die genannte Eigenschaft in der Relativitätstheorie wie auf die prinzipielle Eigenschaft des realen Raumes und der Zeit zu stützen, ist künstlich. Erstens können wir sogar in den irdischen Maßstäben willkürlich Punkte des Raumes, Zeitpunkte, Richtungen von Achsen und Geschwindigkeiten von Inertialsystemen nicht tauschen: denken wir an die Beschränktheit des Erdraumes, die Erdrotation, das Gravitationsfeld, den Einfluss des Mondes, an elektrische, magnetische und Temperaturfelder und usw. Das sind eben erreichte reale praktische Beschränkungen, und nicht die grundlegenden Beschränkungen irgendwo bei den relativistischen Geschwindigkeiten und den großen Dimensionen des Universums. Übrigens bestätigt sich diese Eigenschaft in den Maßstäben des Universums mit realen Objekten und Gravitationsfeldern auch nicht (das Modell des gleichmäßigen "Gelees" beschreibt das reale Universum nicht). Zweitens wird die Lösung außer Gleichungsart mathematisch von den Rand- und Anfangsbedingungen noch festgesetzt. Tatsächlich verhindert es praktisch (bei realen Endmaßstäben) beliebige Wandlungen und Veränderungen (oder soll man die aufgelegten Bedingungen zusätzlich ändern). Wie soll man mit den Ansprüchen der RT an existierende nichtlineare Eigenschaften und Gleichungen herangehen? Sogar der Begriff "die Relativität" lässt die Verallgemeinerung (eher Verengung) für den realen Raum mit der Gravitation nicht zu (es betonte Fock [37]: der Begriff der allgemeinen Relativitätstheorie ist nicht adäquat).

Das Prinzip der Relativität (in einer beliebigen Form) setzt voraus, daß man gleichmäßige Bewegung nicht aufdecken kann, ohne über die Grenzen des Systems nicht "hinauszuschauen". Früher erfüllte der Äther die Rolle des alles durchdringenden Mediums für eventuelle Aufdeckung solcher Bewegung. Es sei bemerkt, dass die Rede nicht von der Aufdeckung der absoluten Bewegung es handelte sich nicht um das Entdecken der absoluten Bewegung, sondern von der Bewegung bezüglich Äthers war, das heißt, nach außen "ohne hinauszuschauen" konnte man diese Bewegungen vergleichen (man hat hier im Auge nur Berechnungsmöglichkeit, weil das System der Reeperpunkte und der Etalons mit dem Äther nicht zu verbinden ist). Aber sogar mit "der Aufhebung" des Äthers nach gegenwärtigen Vorstellungen bleibt "der Kandidat" mit analogen Eigenschaften, es ist das Gravitationsfeld (grundsätzlich nicht abgeschirmt). Z.B., aus der Anisotropie der relikten Ausstrahlung bei der zusätzlichen Hypothese über die Gleichheit der Geschwindigkeit der Ausbreitung von Gravitationswechselwirkungen und der Lichtgeschwindigkeit kann die Anisotropie des Gravitationsfeldes (alles durchdringenden) folgen. Auf solche Weise kann diese Ungleichberechtigung der Inertialsysteme in den Makromaßstäben im Prinzip aufgedeckt werden, ohne nach außen sogar im lokalen Punkt "hinauszuschauen". Theoretisch kann man diesem bei der Hypothese entgehen, dass die Geschwindigkeit der Gravitationswechselwirkungen viel größer der Lichtgeschwindigkeit ist. Dann könnte die Isotropie feststellen, und in der Praxis ist es ein Versuchsprärogativ.

Artecha S.N.